Kindergartenjahr 2017/18


Rückblick zu unserem Fest für Kinder

Ziel unseres Festes ist, für die Kinder ein unterhaltsames, für die Eltern und Gäste ein entspanntes, für alle ein schönes Fest auszurichten und dabei über unsere aktuellen Themen zu informieren, mit denen wir uns in diesem Kindergartenjahr beschäftigen.

Auf allen Ebenen haben wir unser gesetztes Ziel erreicht.

 

Im Kindergarten hing reichlich Information über unser Thema: „Menschen, Tiere und Nationen“. Anhand von Plakaten und Bilder informierten wir über den von uns momentan thematisierten Kontinent Afrika. Die Gäste machten -teils gezwungenermaßen- großen Gebrauch von der Möglichkeit, sich zu informieren, denn hier fanden sie die  Antworten auf die gestellten Fragen unseres „Afrikaquiz´“. Die Quizteilnehmer konnten testen, was sie alles über den schwarzen Kontinent wissen, sich anhand der Aushänge informieren und Wissenswertes nachlesen. Im Zweifelsfall bestand noch die Möglichkeit, bei den Kindern nachzufragen, denn die wissen jetzt Bescheid, wie das Leben in Afrika aussieht. Aber auch über die Probleme, mit denen die Bewohner auf diesem Kontinent zu kämpfen haben, sind sie informiert.


Aktionen zum Thema Afrika

afrikanische Hütten

In vielen Teilen Afrikas leben die Menschen in Hütten ohne Strom und fließendes Wasser.

Gebaut werden diese aus Materialien, die in der Umgebung zu finden sind. Wir bauten eine Lehmhütte, mit einem Grundgerüst aus Zweigen.

Raum- und Fenstergestaltung

Die Tiere sind für die Kinder immer die Attraktion und somit entstand als erstes ein Zebra an der einen und ein Löwe und eine Giraffe an der anderen Glastüre. Auch bei der Raumgestaltung wurden erstmal Tiere gebastelt.

Regenmacher

Wir bastelteten aus Pappröhren in die wir Nägel einschlugen unsere eigenen Regenmacher. Schon das Basteln war etwas Besonderes, aber nachdem wir sie mit Papier in Tigermuster beklebt hatten, sahen sie echt afrikanisch aus -und dann konnte die afrikanische Musik losgehen.

Der Kontinent Afrika

Schon seit mehreren Jahren legen wir den Schwerpunkt unserer pädagogischen Arbeit darauf, bei den Kindern ein Gefühl der Mitverantwortung für unseren Planeten zu wecken.  Wir alle gemeinsam tragen die Verantwortung für die Erde. Dass wir auf der „Sonnenseite“ des Planeten, in einer behüteten Welt, mit ausreichend Wasser und genug Essen leben dürfen, dafür können wir nichts und dafür sollten wir dankbar sein. Dies war der Ausgangspunkt unserer „Weltreise“, die schon vor einem Jahr begann. Im letzten Jahr hielten wir uns in erster Linie am Nord- und Südpol auf und lernten das ewige Eis und das Leben dort kennen. Nun schauen wir uns in Afrika um, bevor wir weiter reisen nach Asien. Unser Interesse gilt neben den Tieren besonders den Menschen. Welche Lebensbedingungen herrschen dort? Welche Bedeutung hat das Wasser als Lebensgrundlage allen Lebens? Wie und wo leben die Menschen dort?

 

Die Kinder lernten dabei kennen:

  • Fakten wie Größe, Anzahl der Länder, berühmte Orte....
  • Menschen und Tiere, die Geografie
  • Wie und wo leben die Menschenin der Stadt und auf dem Lande, wie sehen ihre Häuser aus?
  • Bedeutung von Wasser in Afrika

 

In Afrika ich weiß,

 da brennt die Sonne furchtbar heiß,

 vom Himmel herab auf alle nieder,

 und jeder bittet um Regen wieder.

 

Die Menschen sehen hier anders aus,

 und nicht alle leben in einem Haus.

 Schwarz ist die Haut der Menschen hier,

 doch sind sie sonst nicht anders als wir.

 


Umgestaltung der Puppenwohnung

Nachdem unsere Puppenwohnung neu gestrichen wurde lag es an uns, die hergerichtete Räumlichkeit mit Leben zu füllen und einen Raum zu gestalten, der gerne von den Kindern genutzt wird.

Beobachtungen und Gespräche mit den Kindern ergaben, dass sie sich wünschen, an der Gestaltung der Puppenwohnung beteiligt zu werden. Sie äußerten eigene Ideen und Vorstellungen, wie der Raum eingerichtet und welche Spielmaterialien dort eingebracht werden könnten. Die Räumlichkeit soll zwar weiterhin dem gleichen Zweck dienen, nämlich dem kindlichen Rollenspiel im Alltag einen Platz zu geben, gleichermaßen sollen aber auch neue Anregungen kreiert werden, um genau dieses weiterhin zu fördern.

 

 

Gemeinsam wurden ein großteil der Möbel ausgeräumt. Ein Fernseher war den Kindern ganz wichtig und somit wurde kurzerhand einer gebastelt. Er ist momentan die Attraktion.

Auch eine Pizza durfte nicht fehlen und auch das war ein Problem.

Um sich in andere Rollen zu versetzen sind Kostüme sehr hilfreich, somit kam eine Kleiderkiste dazu.


Ein Tag ohne Strom

 

der Klimaschutz fängt schon bei den Kleinen an.

 Um den Kindern die Ganzheitlichkeit des Umwelt- und Ressourcenschutzes deutlich zu machen, nahmen die Vorschüler des Kindergartens St. Georg im Rahmen Ihres Jahresprojektes „Menschen, Tiere und Nationen“ an einem Ideenwettbewerb des Klima - Kita – Netzwerkes teil.

Der Ideenwettbewerb stand unter dem Motto: „Ein Tag ohne Strom“

Zur Vorbereitung auf den Tag ohne Strom beschäftigten sich die Vorschüler iim Vorfeld im Rahmen einer Kinderkonferenz unter anderem mit Fragen wie:

Was ist Strom? - Wofür braucht man Strom? – Was wäre, wenn wir keinen Strom mehr hätten?

Fragen über Fragen …

Am 15.03.18 war es endlich soweit und es ging an die Umsetzung unseres geplanten Tages.

Schon bei der Bringzeit am Morgen war alles anders als sonst: im Flur war das Licht aus und die Klingel funktionierte auch nicht, stattdessen stand vor dem Gruppenraum ein Regenmacher der die Klingel ersetzen sollte.

Gegen 9:00 Uhr zogen die Vorschüler dann voller Tatendrang los, um Feuerholz zu besorgen und im nahegelegenen Supermarkt Zutaten für unser Mittagessen besorgen.

Im Anschluss konnten die Kinder an verschiedenen Stationen selbst aktiv werden. Ganz egal ob beim Mahlen von Mehl für unseren Stockbrotteig, beim Waschen von Wäsche mit einem Waschbrett oder bei Experimenten rund um das Thema Strom und alternative Energiegewinnung. Im Vordergrund stand für uns die ganzheitliche Erfahrbarkeit für die Kinder.

 

Den Abschluss bildete dann unser gemeinsames Mittagessen. Es gab Stockbrot aus dem selbsthergestellten Teig und Würstchen, was wir Beides über unserem Feuer grillten.

An unserem Tag ohne Strom konnten die Kinder ihrem Forscherdrang gerecht werden und haben herausgefunden, welche Alternativen es zum Strom aus der Steckdose gibt: zum Beispiel Solarlampen, Schütteltaschenlampen und ähnliches.

Auch die Wertschätzung gegenüber der gewaschenen Wäsche, dem warmen zu Hause im Winter oder auch dem Fernseher ist bei den Kindern gewachsen und sie sehen diese Luxusdinge nicht mehr als selbstverständlich an.

Unser Tag ohne Strom war für Groß und Klein ein voller Erfolg!


Faschingszeit im Kindergarten

Die Faschingszeit begann mit einer Kinderkonferenz, um mit den Kindern ein Faschingsthema festzulegen. Die Kinder hatten schon klare Vorstellungen, als was sie sich verkleiden möchten. Wir ordneten die einzelnen Kostüme den jeweiligen Kontinenten zu, z.B. die Indianer und Cowboys lebten in Amerika, Prinzessinnen gibt es auch heute noch in verschiedenen Ländern Europas usw. Unser Thema wird somit sein: Menschen, Tiere und Nationen.


Winter-Naturtage

Die Vorschüler hatten ihre Naturtag vom 16. bis 18. Januar. Wettermäßig waren es keine Wintertage. Es gab viel Regen und am Donnerstag dann Sturm. Wir passten uns der Situation an und wählten unsere Ziele nach "Unterstellmöglichkeiten" bei überraschenden Schauern. Trotz allem hatten wir noch Glück und wir konnten längere Zeit draußen verbringen.


Die Weihnachtszeit im Kindergarten

Das Thema unseres Adventskonzertes: "Gibt es auf der ganzen Welt Weihnachten?" begleitete uns bis zum Weihnachtsfest. Wir sahen uns  „in der Welt um“: wie wird wo Weihnachten gefeiert? Wussten Sie, dass das Lied „Stille Nacht“ eigentlich aus Österreich kommt? Es wurde 1818 von einem Herr Gruber komponiert und der Pfarrer Josef Mohr schrieb den Text dazu. So schauten wir über Länder- und Kontinent-Grenzen hinweg und erfuhren noch viel Interessantes, aber auch Sonderbares.

Weihnachten in aller Welt

Die meisten von uns kennen Weihnachten nur mit Tannenzweigen, Plätzchen, einem schön geschmückten Weihnachtsbaum usw.

Vielleicht konnte jemand Weihnachten schon einmal wo anders miterleben, in einem anderen Land, mit anderen Bräuchen?

 Wir hörten jeden Tag eine spannende Geschichte aus einem anderen Land, wie die Kinder dort die Geburt von Jesus feiern, z.B. in Spanien, Australien, Mexiko, USA usw.

 In jedem Land herrschen andere Bräuche im Advent und an Weihnachten. Weihnachtsgeschenke kennt man auch auf der ganzen Welt, natürlich sind sie ganz verschieden.

 Auf der ganzen Welt freuen sich Menschen auf ihre Art, mit ihren Traditionen, auf das Weihnachtsfest.


Kinder-Adventskonzert

Am 1. Adventswochenende, am Samstag 2.12. luden wir wieder zu unserem Kinder-Adventskonzert ein. In diesem Jahr stand es unter dem Thema: „Weihnachten weltweit“ und wir überlegten uns: Gibt es auf der ganzen Welt Weihnachten und sieht Weihnachten in allen Ländern gleich aus?  Es war eine sehr schöne Feierstunde, wie uns unsere Besucher alle freudestrahlend bestätigten. Die Kinder sangen voller Begeisterung die Lieder und auch die Gäste durften sich aktiv beteiligen.

Nach unserem Konzert begaben wir uns alle zum Keilberger Adventsmarkt am Ignaz-Klug-Haus und gaben da nochmal zwei unserer Lieder zum Besten. Die Eltern und Gäste nutzten die Gelegenheit, sich an den Ständen umzusehen und das eine oder andere Angebot wahrzunehmen.


St. Nikolaus

Wie St. Martin, ist auch der St. Nikolaus jedes Jahr in unserem Kindergarten Thema. Wir hörten die Geschichte vom Kornwunder, schauten Bilderbücher dazu an und auch unser Kamishibai (Erzähltheater) kam zum Einsatz.

 

In diesem Jahr war es uns wichtig, ebenfalls auf der Landkarte zu schauenan, wo dieser heilige Mann geboren, gelebt und gewirkt.


St. Martin

Der heilige Sankt Martin oder auch "Martin von Tours" müsste eigentlich Martin von Ungarn heißen. Dort nämlich kam er im Jahr 316 zur Welt.

Schon bald ist Martin aber mit seinen Eltern umgezogen – nach Italien. Martins Vater war römischer Offizier. Martin fand das richtig toll. Er wollte auch ein guter Soldat werden. Und der Vater war sehr stolz auf seinen Sohn. Deshalb lernte Martin schon als Kind reiten und fechten.

Mit 15 Jahren trat er ins römische Heer ein. Weil er fleißig und mutig war, wurde er wenige Jahre später Offizier. Und diente dem Kaiser in Tours / Frankreich.

Der heilige Sankt Martin kam in seinem Leben viel herum und legte so einiges an Strecke auf seinem Pferd zurück. Gemeinsam mit den Kindern schauten wir uns die Länder an in welchen Martin gelebt hatte und anhand der Geschichte des hl. Sankt Martins fanden wir heraus warum Martin so beliebt und berühmt war.


Auf Expedition nach heimlichen Energiefressern

Auf Expedition nach heimlichen Energiefressern - Vorschulkinder werden für das Thema Energie und Ressourcenschutz sensibilisiert

Der Interkulturelle Energieexpeditionstag der Energieagentur Unterfranken e.V.  begeisterte am Donnerstag, 09.11.2017 die Vorschulkinder unseres Kindergartens.

Diese erlernten praxis- und alltagstaugliche Aktionstipps, wie sie alle gemeinsam den Planeten schützen können.

Spielerisch und mit praktischen Experimenten durchliefen die Vorschulkinder an diesem Vormittag drei Stationen:

1) Auf der Schatzsuche nach Wärmeenergie – Station: Richtig heizen und lüften

2) Auf der Schatzsuche nach elektrischer Energie: Wir erzeugen selbst Strom mit dem Energiefahrrad

3) Auf der Schatzsuche nach Müllvermeidung: Wie können wir selbst lernen, Müll erst gar nicht zu produzieren?

Mit viel Spaß und Freude wurden die Inhalte altersgerecht und interaktiv umgesetzt.

Selbst das Regional-Fernsehen war da und begleitete unsere kleinen Pioniere auf ihrer Entdeckungsreise.

Das Projekt wird gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz. Kooperationspartner sind der Natur- und Umweltgarten Reichelshof, der Landkreis Aschaffenburg, die Diözese Würzburg, die memo AG sowie meinwoody der Seed Evolution GmbH.

An unserem Expeditionstag war auch TV Touring dabei und sendete anschließend in seiner Abendsendung einen Beitrag mit dem Titel „Kindergartenkinder in Keilberg auf Energie-Expedition“.

Sie können ihn ansehen unter: www.main.tv/mediathek/video/kindergartenkinder-in-keilberg-auf-energie-expedition


Zertifikatsverleihung „ÖkoKids – KindertageseinRICHTUNG NACHHALTIGKEIT“

 

Am Dienstag, 07.11.2017 konnten wir in Nürnberg zwei Auszeichnungen entgegennehmen.

 

Was bedeutet ÖkoKids? Das ÖkoKids-Projekt will Bildung zur Nachhaltigkeit (BNE) in Kindertageseinrichtungen weiter verbreiten und etablieren. Es stellt mit den Projekten gute Beispiele vor, die in ganz Bayern umgesetzt werden und ist ein konsequenter Schritt auf dem Weg zu einer Bildung für nachhaltige Entwicklung im Elementarbereich.

„ÖkoKids - KindertageseinRICHTUNG NACHHALTIGKEIT“ wurde bereits 2013 von der deutschen UNESCO-Kommission als offizielle Maßnahme der UN-Weltdekade “Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet; das Projekt wird vom Landesbund für Vogelschutz in Bayern e. V. (LBV) durchgeführt.

Unser Kindergarten sowie die Krippe reichten ihr Jahresthema 2016/17 bei ÖkoKids ein. Die eingereichten Projektunterlagen wurden durch eine Jury aus Vertretern des Umweltministeriums, des Sozialministeriums und des LBV bewertet.

Unsere eingereichten Projekte, für die wir unsere Auszeichnungen erhielten:

Projektthema Kindergarten:

Lecker, Erdbeeren gibt es das ganze Jahr. Aber..... (Das Projekt wurde mit 3 Raben honoriert.)

1. Gesunde Ernährung „Tiger-Kids“, kennenlernen der Lebensmittelpyramide, Bewusstsein für gesunde, ausgewogene Ernährung, Sensibilisierung in Bezug auf Klimaschutz und Umweltschutz.

2. Zusammenhang: Konsumverhalten – Plastikmüll - Auswirkungen auf Umwelt und Wetter.

3. Müllvermeidung, Wiederverwertung

Projektthema Krippengruppe Regenbogen (zwei Raben)

 Wasser und Müll, im Besonderen Plastik. -  Erst spielen - dann wegwerfen

 1. Bewusstes (mit allen Sinnen) Wahrnehmen von Wasser - auch als Eis.

 Wo kommt das Wasser her und wo finde ich es vor? Wofür brauche ich im Alltag Wasser?

 2. Bewusstes Sammeln von Müll pro Woche - was wäre davon vermeidbar? Verpackungen aller Art als Spiel- und Bastelmaterial einsetzen.


Naturtage Herbst

Di. 17. bis Do. 19.10.2017 Naturtage der Mittleren

Es waren schon fast „Sommernaturtage“, denn bei über 20 Grad und herrlichem Sonnenschein konnten wir die Tage richtig genießen. Unser Frühstück nahmen wir jeden Morgen an unserer Feuerstelle im Garten ein und machten uns anschließend auf den Weg.

1. Tag

Wir hatten abgestimmt, heute am Bach entlang zu wandern. Wir hörten auf das Rauschen des Baches und achteten auf alles, was uns auf und am Wegrand  begegnete: Wir machten „Schwimmversuche“ mit Blättern und kleinen Stöcken von einer Brücke aus, entdeckten einen verlorener Handschuh, den wohl ein Igel mit seinem Klo verwechselt hatte, Regenwürmer die wir retteten und vom Weg auf die Wiese setzten, viele verschiedene Brücken, wobei wir die kleineren auch gleich ausprobierten (Wer traut sich?), entdeckten eine schöne Raupe welche wir im Lupenglas genauer betrachteten.

Zum Mittagessen waren wir auf dem Spielplatz im Wiesengrund, wo wir nach dem Essen noch etwas Zeit zum Spielen hatten. Im Wiesengrund angekommen, lernen wir den dritten Bach auf unserem Spaziergang kennen: zuerst der Bessenbach, der größte der dreien, der Michelbach und nun der Auerbach.

2. Tag

Es war ausgemacht, heute geht es in den Wald um die Lupengläser zum Einsatz zu bringen. Bevor wir den Rödewald betraten, überlegten wir uns, auf was wir alles achten müssen: Der Wald ist den Tieren, wir sind nur Gäste. Wir bleiben zusammen, niemand entfernt sich außer Sichtweite. Wir reißen nichts ab, auch keine Pilze. Wir passen mit den Stöcken auf, dass wir niemanden verletzen.

Im Wald angekommen, wurden Lagerfeuer gebaut, „Würstchen gegrillt“, Tiere gesucht, auf Stämmen balanciert und geklettert. Heute suchten wir einen sonnigen Platz am Wegrand zum Mittagsvesper.

3. Tag

Nach unserem gem. Frühstück machten wir uns auf den Weg zu den Keilberger Seen. Wir durchquerten den „Keilberger Urwald“ und gingen den Auerbach entlang bis zur ersten Holzbrücke, welche auch gleich alle ausprobieren wollten.

So gelangten wir in den Wiesengrund und folgten nun der befestigten Straße. Immer wieder vielen uns die bunten Farben des Herbstes auf und besonders an einem Laubbaum, der schon die meisten seiner Blätter abgeworfen hatte, vergnügten wir uns längere Zeit. Wir machten eine Blätterschlacht und warfen die Blätter in die Luft, um sie auf uns herunterregnen zu lassen.

Wir gingen bis zu den Seen, wo wir eine Libelle beobachten konnten, Fische konnten wir leider keine entdecken, da das Wasser sehr trübe war. Wir richteten unsere Aufmerksamkeit besonders auf die Büsche am Wegesrand, entdeckten Hagebutten und  Brenneseln, an denen einige gleich hautnahe Erfahrungen machten.

Heute waren die Kinder zum Singen aufgelegt und bei unserer Wanderung wurden die verschiedensten Lieder „geträllert“:  Herbstlied, gute Nacht Lieder, selbst erfundene Lieder….

Abschluss war wieder der Spielplatz, wo sich die Kinder in Kleingrüppchen an den verschiedenen Spielgeräten erprobten.

PS: Schauen Sie sich dazu die Bilder in unserer Bildergalerie an


Kindergartenjahr 2016/17

Bilder zu den einzelnen Aktionen sehen Sie in unserer Bildergalerie

Plastikmüll

Bereits im Projekt „TigerKids“ legten wir ein Augenmerk auf die Vermeidung von Müll und den Klimaschutz.

 

Dieses Thema wird gemeinsam mit den Kindern weiter ausgebaut und vertieft. Wir beschäftigen uns nun mit dem Thema Plastik:

Besonders wenn wir uns Gedanken um Wasser und die Meere machen, kommen wir um das Thema "Plastikmüll" nicht herum.

Dass in den Weltmeeren jede Menge Plastikmüll herumschwimmt und dass das irgendwie schädlich ist, ist inzwischen bekannt. Vielleicht haben Sie sogar schon mal vom pazifischen Müllstrudel gehört. Aber wussten Sie auch, dass jedes Jahr 6,4 Millionen Tonnen Plastikabfälle ins Meer gekippt werden? Oder dass etwa zwei Drittel der weltweiten Fischbestände mit ihrer Nahrung bereits Plastik aufgenommen haben?

 

Zunächst schauen wir uns den Plastikmüll bei uns an, im Haushalt, in den Märkten als Verpackung oder als Behältniss. Die Kinder brachten viele gute Beiträge zum Thema Plastik, zur Vermeidung dessen und zur Wiederverwertung.

 

Und genau mit einer solchen Wiederverwertung starteten wir. Wir bastelten und gestalteten aus Müll viele verschiedene Dinge, die an unserem Fest passend zum Thema als Deko dienten.

Wir bauen einen Riesenglobus

Nachdem wir im letzten Jahr in erster Linie "Wasser bei uns", z.B. Wasser im Haushalt, in der Natur, Wasserkreislauf.... behandelten, begeben wir uns im Laufe diesen Jahres auf eine "Wasserreise". Schließlich sind 2/3 der Erde mit Wasser bedeckt und nicht alle Teile der Erde sind mit der Kostbarkeit "Wasser" gleichermaßen gesegnet.

Zur Verdeutlichung und Orientierung bauen wir einen Riesenglobus. Bevor wir damit beginnen werden riesengroße Weltkarten studiert und Pläne gemacht, wie wir nun vorgehen.

Ein Gymnastikball dient als Grundgerüst. Er wird mit Kleisterpapier dick überzogen und erstmal ganz blau eingefärbt. Die Kontinente werden mit Hilfe von Architektenpapier von den Landkarten kopiert, auf festere Materialien wie Stoff, Moosgummi oder Pappe übertragen, ausgeschnitten und aufgeklebt.

An unserem Fest am 7. Mai konnten die Gäste unser Kunstwerk bestaunen.

Tigerkids-Projektwochen

Ab Mitte März trafen sich die Kinder der Sonnen- und der Mondgruppe täglich in altershomogenen Kleingruppen, um anhand der "Kleinen Lok, die alles weiß" die Kinder für gesunde Ernährung zu sensibilisieren. (siehe hierzu Projekt Tigerkids).

Bei dem von der AOK Bayern unterstützten Projekt, geht es in erster Linie um gesunde Ernährung. Die Kinder lernen anhand von Kurzgeschichten die Lebensmittelpyramide kennen und bekommen Stück für Stück ein Bewusstsein für gesunde, ausgewogene Ernährung. Ganz nebenbei wird das Kind in Bezug auf Klimaschutz und Umwelt sensibilisiert.

Z.B. lenkten wir bei unserem Besuch im Rewe-Markt, bei der großen Auswahl an Gemüse, das Augenmerk auf die Verpackung und somit bewusst auf die Müllvermeidung und den Klimaschutz.

Es wurden Körner zu Mehl gemahlen, Brot gebacken, Limonade selbst hergestellt, Kresse gesät .....

Nicht nur bei Antenne Bayern:                                                                                                                                        Küken-Schlüpfen im Kindergarten St. Georg

Seit 17. März steht eine komische Kiste im Büro unseres Kindergartens, es ist eine Brutmaschine. Es liegen viele Eier in der Styroporkiste und alle waren gespannt, was draus noch wird.Nach genau 3 Wochen begann das Piepen und die ersten Küken pickten an die Schalen. Anhand des Bilderbuches „Die Henne und das Ei“ sind wir gut informiert, was sich bisher in dem Ei getan hat und wie es nun weiter geht.

Übers Wochenende schlüpften 10 kleine Küken mit weichem Flaum.

Am Montagmorgen war die Aufregung dann groß, und alle bestaunten überrascht unseren Nachwuchs.

Wir waren uns alle einig: unsere Küken sind ganz süß und goldig.

Aschermittwoch- sechs Wochen bis Ostern

An Aschermittwoch machten wir uns gemeinsam Gedanken über die Vergänglichkeit, die uns auf allen Ebenen in unserem Leben begleitet. In der Natur, die im Herbst sich größtenteils zur Ruhe begibt, den vielen Pflanzen die sich in der Erde auf ihr neues Werden im Frühjahr vorbereiten, z.B. alle Zwiebelgewächse, Blumen, den Bäume, welche  ihr grünes Kleid verlieren usw.

Anhand der Schöpfungsgeschichte wurde uns bewusst, alles Leben ist dennoch auf Weiterbestand  gerichtet:

Der Fortbestand von Blumen und Gewächse ist durch die Samenproduktion gesichert,  alle Tiere pflanzen sich fort, z.B. Vögel legen Eier, andere Tiere gebären lebende Junge. Dabei stellten die Kinder fest, dass das auch bei uns Menschen so ist. Es ist ein immerwährender, gut durchdachter Kreislauf.

Animiert durch den Frühling, wollen wir in den nächsten Wochen schauen, was bei uns alles wächst. Wir lernen die verschiedenen Nahrungsmittel kennen, was ist gesund oder weniger gesund für uns? Dabei kommt wieder unsere Lebensmittellok zum Einsatz. Lesen Sie dazu auch die „TigerKids“- Info, welche näher über die Ziele dieses Projektes informiert.

 

Aus Wasser wird Eis

.... und wann kann man dies in der Natur am besten beobachten? Natürlich im Winter.

Dazu hatten wir in diesem Winter genügend Gelegenheiten, welche wir auch reichlich nutzten. Wir stellten bunte Eiskugeln her, machten Eisbilder, welche wir an Bäume hängten und genossen ausgiebig die Freuden des Winters. Wir fuhren Schlitten, bauten Schneemänner und schlitterten auf dem Schnee und Eis.

Doch damit nicht genug:

Es gibt auf unsere Erde Teile die immer in Schnee und Eis gehüllt sind- die beiden Pole.

Leben hier auch Menschen? Wie leben sie? Wir schauten uns Bilder und Bilderbücher dazu an, bastelten Iglus, Eisbären, Pinguine.

Und wo ist das nun auf der Erdkugel? Wir studierten riesige Weltkarten und, um uns die Erdkugel besser vorstellen zu können,  gestalteten wir einen Riesenglobus um einen Gymnastikball..

Lebensgroße Krippe aus Papp-Figuren

Aufruf von Frau Hillar Ende Oktober an die Kindergärten von Bessenbach:

"In diesem Jahr planen die Eheleute Schmitt, eine lebensgroße Krippe in ihrer Garage aufzustellen/aufzubauen, die jeden Tag ab dem Einbruch der Dämmerung geöffnet und beleuchtet wird. Hierfür benötigen wir Krippenfiguren aus Pappe."

Die vier kath. Kindergärten, sowie die Schulkindbetreuung Rasselbande folgten dem Aufruf.

Und es begann das große Werkeln. Jede Gruppe unseres KIndergartens beteiligte sich an der Bastelaktion.

Ochs und Esel wurden in den beiden offenen Gruppen gefertigt, der Weihnachtsstern in der Nestgruppe und unsere Krippe hat ein Schäfchen gebastelt.

Am Freitag wurden die Sachen abgeholt und bezogen ihr „Adventsquartier“, die Garage von Fam. Schmitt in Straßbessenbach.