Kindergartenjahr 2017/18


Faschingszeit im Kindergarten

Die Faschingszeit begann mit einer Kinderkonferenz, um mit den Kindern ein Faschingsthema festzulegen. Die Kinder hatten schon klare Vorstellungen, als was sie sich verkleiden möchten. Wir ordneten die einzelnen Kostüme den jeweiligen Kontinenten zu, z.B. die Indianer und Cowboys lebten in Amerika, Prinzessinnen gibt es auch heute noch in verschiedenen Ländern Europas usw. Unser Thema wird somit sein: Menschen, Tiere und Nationen.


Winter-Naturtage

Die Vorschüler hatten ihre Naturtag vom 16. bis 18. Januar. Wettermäßig waren es keine Wintertage. Es gab viel Regen und am Donnerstag dann Sturm. Wir passten uns der Situation an und wählten unsere Ziele nach "Unterstellmöglichkeiten" bei überraschenden Schauern. Trotz allem hatten wir noch Glück und wir konnten längere Zeit draußen verbringen.


Die Weihnachtszeit im Kindergarten

Das Thema unseres Adventskonzertes: "Gibt es auf der ganzen Welt Weihnachten?" begleitete uns bis zum Weihnachtsfest. Wir sahen uns  „in der Welt um“: wie wird wo Weihnachten gefeiert? Wussten Sie, dass das Lied „Stille Nacht“ eigentlich aus Österreich kommt? Es wurde 1818 von einem Herr Gruber komponiert und der Pfarrer Josef Mohr schrieb den Text dazu. So schauten wir über Länder- und Kontinent-Grenzen hinweg und erfuhren noch viel Interessantes, aber auch Sonderbares.

Weihnachten in aller Welt

Die meisten von uns kennen Weihnachten nur mit Tannenzweigen, Plätzchen, einem schön geschmückten Weihnachtsbaum usw.

Vielleicht konnte jemand Weihnachten schon einmal wo anders miterleben, in einem anderen Land, mit anderen Bräuchen?

 Wir hörten jeden Tag eine spannende Geschichte aus einem anderen Land, wie die Kinder dort die Geburt von Jesus feiern, z.B. in Spanien, Australien, Mexiko, USA usw.

 In jedem Land herrschen andere Bräuche im Advent und an Weihnachten. Weihnachtsgeschenke kennt man auch auf der ganzen Welt, natürlich sind sie ganz verschieden.

 Auf der ganzen Welt freuen sich Menschen auf ihre Art, mit ihren Traditionen, auf das Weihnachtsfest.


Kinder-Adventskonzert

Am 1. Adventswochenende, am Samstag 2.12. luden wir wieder zu unserem Kinder-Adventskonzert ein. In diesem Jahr stand es unter dem Thema: „Weihnachten weltweit“ und wir überlegten uns: Gibt es auf der ganzen Welt Weihnachten und sieht Weihnachten in allen Ländern gleich aus?  Es war eine sehr schöne Feierstunde, wie uns unsere Besucher alle freudestrahlend bestätigten. Die Kinder sangen voller Begeisterung die Lieder und auch die Gäste durften sich aktiv beteiligen.

Nach unserem Konzert begaben wir uns alle zum Keilberger Adventsmarkt am Ignaz-Klug-Haus und gaben da nochmal zwei unserer Lieder zum Besten. Die Eltern und Gäste nutzten die Gelegenheit, sich an den Ständen umzusehen und das eine oder andere Angebot wahrzunehmen.


St. Nikolaus

Wie St. Martin, ist auch der St. Nikolaus jedes Jahr in unserem Kindergarten Thema. Wir hörten die Geschichte vom Kornwunder, schauten Bilderbücher dazu an und auch unser Kamishibai (Erzähltheater) kam zum Einsatz.

 

In diesem Jahr war es uns wichtig, ebenfalls auf der Landkarte zu schauenan, wo dieser heilige Mann geboren, gelebt und gewirkt.


St. Martin

Der heilige Sankt Martin oder auch "Martin von Tours" müsste eigentlich Martin von Ungarn heißen. Dort nämlich kam er im Jahr 316 zur Welt.

Schon bald ist Martin aber mit seinen Eltern umgezogen – nach Italien. Martins Vater war römischer Offizier. Martin fand das richtig toll. Er wollte auch ein guter Soldat werden. Und der Vater war sehr stolz auf seinen Sohn. Deshalb lernte Martin schon als Kind reiten und fechten.

Mit 15 Jahren trat er ins römische Heer ein. Weil er fleißig und mutig war, wurde er wenige Jahre später Offizier. Und diente dem Kaiser in Tours / Frankreich.

Der heilige Sankt Martin kam in seinem Leben viel herum und legte so einiges an Strecke auf seinem Pferd zurück. Gemeinsam mit den Kindern schauten wir uns die Länder an in welchen Martin gelebt hatte und anhand der Geschichte des hl. Sankt Martins fanden wir heraus warum Martin so beliebt und berühmt war.


Auf Expedition nach heimlichen Energiefressern

Auf Expedition nach heimlichen Energiefressern - Vorschulkinder werden für das Thema Energie und Ressourcenschutz sensibilisiert

Der Interkulturelle Energieexpeditionstag der Energieagentur Unterfranken e.V.  begeisterte am Donnerstag, 09.11.2017 die Vorschulkinder unseres Kindergartens.

Diese erlernten praxis- und alltagstaugliche Aktionstipps, wie sie alle gemeinsam den Planeten schützen können.

Spielerisch und mit praktischen Experimenten durchliefen die Vorschulkinder an diesem Vormittag drei Stationen:

1) Auf der Schatzsuche nach Wärmeenergie – Station: Richtig heizen und lüften

2) Auf der Schatzsuche nach elektrischer Energie: Wir erzeugen selbst Strom mit dem Energiefahrrad

3) Auf der Schatzsuche nach Müllvermeidung: Wie können wir selbst lernen, Müll erst gar nicht zu produzieren?

Mit viel Spaß und Freude wurden die Inhalte altersgerecht und interaktiv umgesetzt.

Selbst das Regional-Fernsehen war da und begleitete unsere kleinen Pioniere auf ihrer Entdeckungsreise.

Das Projekt wird gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz. Kooperationspartner sind der Natur- und Umweltgarten Reichelshof, der Landkreis Aschaffenburg, die Diözese Würzburg, die memo AG sowie meinwoody der Seed Evolution GmbH.

An unserem Expeditionstag war auch TV Touring dabei und sendete anschließend in seiner Abendsendung einen Beitrag mit dem Titel „Kindergartenkinder in Keilberg auf Energie-Expedition“.

Sie können ihn ansehen unter: www.main.tv/mediathek/video/kindergartenkinder-in-keilberg-auf-energie-expedition


Zertifikatsverleihung „ÖkoKids – KindertageseinRICHTUNG NACHHALTIGKEIT“

 

Am Dienstag, 07.11.2017 konnten wir in Nürnberg zwei Auszeichnungen entgegennehmen.

 

Was bedeutet ÖkoKids? Das ÖkoKids-Projekt will Bildung zur Nachhaltigkeit (BNE) in Kindertageseinrichtungen weiter verbreiten und etablieren. Es stellt mit den Projekten gute Beispiele vor, die in ganz Bayern umgesetzt werden und ist ein konsequenter Schritt auf dem Weg zu einer Bildung für nachhaltige Entwicklung im Elementarbereich.

„ÖkoKids - KindertageseinRICHTUNG NACHHALTIGKEIT“ wurde bereits 2013 von der deutschen UNESCO-Kommission als offizielle Maßnahme der UN-Weltdekade “Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet; das Projekt wird vom Landesbund für Vogelschutz in Bayern e. V. (LBV) durchgeführt.

Unser Kindergarten sowie die Krippe reichten ihr Jahresthema 2016/17 bei ÖkoKids ein. Die eingereichten Projektunterlagen wurden durch eine Jury aus Vertretern des Umweltministeriums, des Sozialministeriums und des LBV bewertet.

Unsere eingereichten Projekte, für die wir unsere Auszeichnungen erhielten:

Projektthema Kindergarten:

Lecker, Erdbeeren gibt es das ganze Jahr. Aber..... (Das Projekt wurde mit 3 Raben honoriert.)

1. Gesunde Ernährung „Tiger-Kids“, kennenlernen der Lebensmittelpyramide, Bewusstsein für gesunde, ausgewogene Ernährung, Sensibilisierung in Bezug auf Klimaschutz und Umweltschutz.

2. Zusammenhang: Konsumverhalten – Plastikmüll - Auswirkungen auf Umwelt und Wetter.

3. Müllvermeidung, Wiederverwertung

Projektthema Krippengruppe Regenbogen (zwei Raben)

 Wasser und Müll, im Besonderen Plastik. -  Erst spielen - dann wegwerfen

 1. Bewusstes (mit allen Sinnen) Wahrnehmen von Wasser - auch als Eis.

 Wo kommt das Wasser her und wo finde ich es vor? Wofür brauche ich im Alltag Wasser?

 2. Bewusstes Sammeln von Müll pro Woche - was wäre davon vermeidbar? Verpackungen aller Art als Spiel- und Bastelmaterial einsetzen.


Naturtage Herbst

Di. 17. bis Do. 19.10.2017 Naturtage der Mittleren

Es waren schon fast „Sommernaturtage“, denn bei über 20 Grad und herrlichem Sonnenschein konnten wir die Tage richtig genießen. Unser Frühstück nahmen wir jeden Morgen an unserer Feuerstelle im Garten ein und machten uns anschließend auf den Weg.

1. Tag

Wir hatten abgestimmt, heute am Bach entlang zu wandern. Wir hörten auf das Rauschen des Baches und achteten auf alles, was uns auf und am Wegrand  begegnete: Wir machten „Schwimmversuche“ mit Blättern und kleinen Stöcken von einer Brücke aus, entdeckten einen verlorener Handschuh, den wohl ein Igel mit seinem Klo verwechselt hatte, Regenwürmer die wir retteten und vom Weg auf die Wiese setzten, viele verschiedene Brücken, wobei wir die kleineren auch gleich ausprobierten (Wer traut sich?), entdeckten eine schöne Raupe welche wir im Lupenglas genauer betrachteten.

Zum Mittagessen waren wir auf dem Spielplatz im Wiesengrund, wo wir nach dem Essen noch etwas Zeit zum Spielen hatten. Im Wiesengrund angekommen, lernen wir den dritten Bach auf unserem Spaziergang kennen: zuerst der Bessenbach, der größte der dreien, der Michelbach und nun der Auerbach.

2. Tag

Es war ausgemacht, heute geht es in den Wald um die Lupengläser zum Einsatz zu bringen. Bevor wir den Rödewald betraten, überlegten wir uns, auf was wir alles achten müssen: Der Wald ist den Tieren, wir sind nur Gäste. Wir bleiben zusammen, niemand entfernt sich außer Sichtweite. Wir reißen nichts ab, auch keine Pilze. Wir passen mit den Stöcken auf, dass wir niemanden verletzen.

Im Wald angekommen, wurden Lagerfeuer gebaut, „Würstchen gegrillt“, Tiere gesucht, auf Stämmen balanciert und geklettert. Heute suchten wir einen sonnigen Platz am Wegrand zum Mittagsvesper.

3. Tag

Nach unserem gem. Frühstück machten wir uns auf den Weg zu den Keilberger Seen. Wir durchquerten den „Keilberger Urwald“ und gingen den Auerbach entlang bis zur ersten Holzbrücke, welche auch gleich alle ausprobieren wollten.

So gelangten wir in den Wiesengrund und folgten nun der befestigten Straße. Immer wieder vielen uns die bunten Farben des Herbstes auf und besonders an einem Laubbaum, der schon die meisten seiner Blätter abgeworfen hatte, vergnügten wir uns längere Zeit. Wir machten eine Blätterschlacht und warfen die Blätter in die Luft, um sie auf uns herunterregnen zu lassen.

Wir gingen bis zu den Seen, wo wir eine Libelle beobachten konnten, Fische konnten wir leider keine entdecken, da das Wasser sehr trübe war. Wir richteten unsere Aufmerksamkeit besonders auf die Büsche am Wegesrand, entdeckten Hagebutten und  Brenneseln, an denen einige gleich hautnahe Erfahrungen machten.

Heute waren die Kinder zum Singen aufgelegt und bei unserer Wanderung wurden die verschiedensten Lieder „geträllert“:  Herbstlied, gute Nacht Lieder, selbst erfundene Lieder….

Abschluss war wieder der Spielplatz, wo sich die Kinder in Kleingrüppchen an den verschiedenen Spielgeräten erprobten.

PS: Schauen Sie sich dazu die Bilder in unserer Bildergalerie an


Kindergartenjahr 2016/17

Bilder zu den einzelnen Aktionen sehen Sie in unserer Bildergalerie

Plastikmüll

Bereits im Projekt „TigerKids“ legten wir ein Augenmerk auf die Vermeidung von Müll und den Klimaschutz.

 

Dieses Thema wird gemeinsam mit den Kindern weiter ausgebaut und vertieft. Wir beschäftigen uns nun mit dem Thema Plastik:

Besonders wenn wir uns Gedanken um Wasser und die Meere machen, kommen wir um das Thema "Plastikmüll" nicht herum.

Dass in den Weltmeeren jede Menge Plastikmüll herumschwimmt und dass das irgendwie schädlich ist, ist inzwischen bekannt. Vielleicht haben Sie sogar schon mal vom pazifischen Müllstrudel gehört. Aber wussten Sie auch, dass jedes Jahr 6,4 Millionen Tonnen Plastikabfälle ins Meer gekippt werden? Oder dass etwa zwei Drittel der weltweiten Fischbestände mit ihrer Nahrung bereits Plastik aufgenommen haben?

 

Zunächst schauen wir uns den Plastikmüll bei uns an, im Haushalt, in den Märkten als Verpackung oder als Behältniss. Die Kinder brachten viele gute Beiträge zum Thema Plastik, zur Vermeidung dessen und zur Wiederverwertung.

 

Und genau mit einer solchen Wiederverwertung starteten wir. Wir bastelten und gestalteten aus Müll viele verschiedene Dinge, die an unserem Fest passend zum Thema als Deko dienten.

Wir bauen einen Riesenglobus

Nachdem wir im letzten Jahr in erster Linie "Wasser bei uns", z.B. Wasser im Haushalt, in der Natur, Wasserkreislauf.... behandelten, begeben wir uns im Laufe diesen Jahres auf eine "Wasserreise". Schließlich sind 2/3 der Erde mit Wasser bedeckt und nicht alle Teile der Erde sind mit der Kostbarkeit "Wasser" gleichermaßen gesegnet.

Zur Verdeutlichung und Orientierung bauen wir einen Riesenglobus. Bevor wir damit beginnen werden riesengroße Weltkarten studiert und Pläne gemacht, wie wir nun vorgehen.

Ein Gymnastikball dient als Grundgerüst. Er wird mit Kleisterpapier dick überzogen und erstmal ganz blau eingefärbt. Die Kontinente werden mit Hilfe von Architektenpapier von den Landkarten kopiert, auf festere Materialien wie Stoff, Moosgummi oder Pappe übertragen, ausgeschnitten und aufgeklebt.

An unserem Fest am 7. Mai konnten die Gäste unser Kunstwerk bestaunen.

Tigerkids-Projektwochen

Ab Mitte März trafen sich die Kinder der Sonnen- und der Mondgruppe täglich in altershomogenen Kleingruppen, um anhand der "Kleinen Lok, die alles weiß" die Kinder für gesunde Ernährung zu sensibilisieren. (siehe hierzu Projekt Tigerkids).

Bei dem von der AOK Bayern unterstützten Projekt, geht es in erster Linie um gesunde Ernährung. Die Kinder lernen anhand von Kurzgeschichten die Lebensmittelpyramide kennen und bekommen Stück für Stück ein Bewusstsein für gesunde, ausgewogene Ernährung. Ganz nebenbei wird das Kind in Bezug auf Klimaschutz und Umwelt sensibilisiert.

Z.B. lenkten wir bei unserem Besuch im Rewe-Markt, bei der großen Auswahl an Gemüse, das Augenmerk auf die Verpackung und somit bewusst auf die Müllvermeidung und den Klimaschutz.

Es wurden Körner zu Mehl gemahlen, Brot gebacken, Limonade selbst hergestellt, Kresse gesät .....

Nicht nur bei Antenne Bayern:                                                                                                                                        Küken-Schlüpfen im Kindergarten St. Georg

Seit 17. März steht eine komische Kiste im Büro unseres Kindergartens, es ist eine Brutmaschine. Es liegen viele Eier in der Styroporkiste und alle waren gespannt, was draus noch wird.Nach genau 3 Wochen begann das Piepen und die ersten Küken pickten an die Schalen. Anhand des Bilderbuches „Die Henne und das Ei“ sind wir gut informiert, was sich bisher in dem Ei getan hat und wie es nun weiter geht.

Übers Wochenende schlüpften 10 kleine Küken mit weichem Flaum.

Am Montagmorgen war die Aufregung dann groß, und alle bestaunten überrascht unseren Nachwuchs.

Wir waren uns alle einig: unsere Küken sind ganz süß und goldig.

Aschermittwoch- sechs Wochen bis Ostern

An Aschermittwoch machten wir uns gemeinsam Gedanken über die Vergänglichkeit, die uns auf allen Ebenen in unserem Leben begleitet. In der Natur, die im Herbst sich größtenteils zur Ruhe begibt, den vielen Pflanzen die sich in der Erde auf ihr neues Werden im Frühjahr vorbereiten, z.B. alle Zwiebelgewächse, Blumen, den Bäume, welche  ihr grünes Kleid verlieren usw.

Anhand der Schöpfungsgeschichte wurde uns bewusst, alles Leben ist dennoch auf Weiterbestand  gerichtet:

Der Fortbestand von Blumen und Gewächse ist durch die Samenproduktion gesichert,  alle Tiere pflanzen sich fort, z.B. Vögel legen Eier, andere Tiere gebären lebende Junge. Dabei stellten die Kinder fest, dass das auch bei uns Menschen so ist. Es ist ein immerwährender, gut durchdachter Kreislauf.

Animiert durch den Frühling, wollen wir in den nächsten Wochen schauen, was bei uns alles wächst. Wir lernen die verschiedenen Nahrungsmittel kennen, was ist gesund oder weniger gesund für uns? Dabei kommt wieder unsere Lebensmittellok zum Einsatz. Lesen Sie dazu auch die „TigerKids“- Info, welche näher über die Ziele dieses Projektes informiert.

 

Aus Wasser wird Eis

.... und wann kann man dies in der Natur am besten beobachten? Natürlich im Winter.

Dazu hatten wir in diesem Winter genügend Gelegenheiten, welche wir auch reichlich nutzten. Wir stellten bunte Eiskugeln her, machten Eisbilder, welche wir an Bäume hängten und genossen ausgiebig die Freuden des Winters. Wir fuhren Schlitten, bauten Schneemänner und schlitterten auf dem Schnee und Eis.

Doch damit nicht genug:

Es gibt auf unsere Erde Teile die immer in Schnee und Eis gehüllt sind- die beiden Pole.

Leben hier auch Menschen? Wie leben sie? Wir schauten uns Bilder und Bilderbücher dazu an, bastelten Iglus, Eisbären, Pinguine.

Und wo ist das nun auf der Erdkugel? Wir studierten riesige Weltkarten und, um uns die Erdkugel besser vorstellen zu können,  gestalteten wir einen Riesenglobus um einen Gymnastikball..

Lebensgroße Krippe aus Papp-Figuren

Aufruf von Frau Hillar Ende Oktober an die Kindergärten von Bessenbach:

"In diesem Jahr planen die Eheleute Schmitt, eine lebensgroße Krippe in ihrer Garage aufzustellen/aufzubauen, die jeden Tag ab dem Einbruch der Dämmerung geöffnet und beleuchtet wird. Hierfür benötigen wir Krippenfiguren aus Pappe."

Die vier kath. Kindergärten, sowie die Schulkindbetreuung Rasselbande folgten dem Aufruf.

Und es begann das große Werkeln. Jede Gruppe unseres KIndergartens beteiligte sich an der Bastelaktion.

Ochs und Esel wurden in den beiden offenen Gruppen gefertigt, der Weihnachtsstern in der Nestgruppe und unsere Krippe hat ein Schäfchen gebastelt.

Am Freitag wurden die Sachen abgeholt und bezogen ihr „Adventsquartier“, die Garage von Fam. Schmitt in Straßbessenbach.

Erntedank

Spontan entschlossen wir uns, unsere Erntedankfeier in die Kirche  zu verlegen. Rony, den die Kinder nun schon kennen, kam dazu und gemeinsam schauten wir den Erntealtar an. Warum feiern wir Erntedank? Welche Ernteprodukte sind hier aufgebaut? Wo kommen diese her?

Wir stellten fest: Alles was vor dem Altar liegt, sind Produkte, die bei uns wachsen, wie Kartoffel, Äpfel, Bohnen, Zucchini, Kürbis, Blumenkohl, Kohlrabi usw. Sie wachsen nur, wenn sie genügend Sonne, Wasser und gute Erde haben. Wenn die „Mischung“ stimmt, dann gibt es eine reiche Ernte.

Wir danken Gott, dass wir in einem Land leben, wo es genügend Wasser gibt, die Sonne nicht zu heiß ist und auch die Erde sehr fruchtbar.

Wir haben genug zu Essen und es geht uns gut. Dafür wollen wir Danke sagen.

Besuch in der Bäckerei

Am Mittwoch, den 26. November waren wir bei der Bäckerei Fischbach in die Backstube eingeladen.

Wir schauten uns die großen Maschinen an, mit denen Brot, Brötchen, Stückchen und vieles mehr hergestellt wird. Der Bäcker erklärte uns ausführlich, für was die einzelnen Geräte gebraucht wurden und ließ sie auch mal kurz laufen. Hier gibt es z.B. auch eine Rührschüssel, nur viel größer als die zuhause.  Das Mehl wird aus den Silos, durch große Rohre bis zu den großen Schüsseln „geblasen“. Der Knetestaab ist überdimensional und selbst das Teigportionieren geschieht mit einer Maschine.

Wir durften selbst Brezeln formen, schauten zu wie der Bäcker mit wenigen Handgriffen eine Eidechse, Zöpfe herstellten.

Anschließend  schauten wir beim Kreppelbacken zu und wissen nun auch wie das Füllen geschieht.  Der Konditor füllte die Formen für Marmorkuchen, die Bäcker waren schon beim Herstellen von Nusskränzen. Jeder hatte zu tun und es gab ständig was Neues zu beobachten.

Der Bäcker zeigte uns zum Schluss noch verschiedene Körner und wir überlegten was es für welche sind und wofür sie gebraucht werden.

Sesam für die Sesambrötchen

Sonnenblumenkerne für  Sonnenblumenkernbrot oder – brötchen

Grießmahl für die Fischis oder Lothringer

Mohn für die Mohnbrötchen

Kümmel für die Kümmelstöllchen oder Brot

Besuch in der Kelterei

Am Freitag, den 21. November besuchten wir die Kelterei Braun in Keilberg.

Die große Apfelpresse war in Betrieb und wir konnten hautnah miterleben, wie der Most aus den zerkleinerten  Äpfeln gepresst wird.

Frau Braun zeigte uns den Weg des Apfels bis zum Most im Kleinen. Wir probierten aus einem Apfel mit der Hand Saft zu pressen- keine Chance.

Sie legte den Apfel in eine kleine Wanne, reinigte ihn und anschließend kam er in die Küchenmaschine zum Zerkleinern. Diesen groben Apfelbrei legte sie zwischen zwei Tücher und presste ihn. Und siehe da, es lief der Saft des Apfels in den Behälter.

Und so geschieht es auch an den großen Maschinen, nur in anderen Dimensionen. Der Most wird aufgefangen und in große Fässer gepumpt, wo er dann zu Apfelwein vergärt, oder weiterverarbeitet wird zu Apfelsaft.

Den frischen Most durften wir gleich mal probieren.

 

Apfelernte

 Das Ehepaar Schmitt vom Bäckerschhof in Straßbessenbach lud am Mittwoch, den 28. September zur Apfelernte ein.

 

Monika und Wolfgang hatten den Vormittag gut vorbereitet. Anhand eines gestalteten Plakates, auch an den Apfelbäumen hingen Schildchen mit dem Namen der jeweiligen Apfelsorte: Boskoop, Roter Trierer, Lohrer Rambur..., erfuhren wir viel über dieses Obst.

Wir probierten verschiedene Äpfel  und konnten feststellen, dass wirklich jede Sorte anders aussieht und anders schmeckt.

Die aufgesammelten Äpfel wurden in den Hänger geleert und anschließend in die Kelterei gefahren. Nach dem Keltern, wenige Wochen später, brachten sie uns den frischen Moos in den KIndergarten, der wirklich köstlich schmeckte.

Vielen Dank an Wolfgang und Monika, sowie Frau Hillar, die die Organisation mit den Kindergärten übernahm, für den lehrreichen und  unterhaltsamen Vormittag bei schönstem Herbstwetter.

 

 


Kindergartenjahr 2015/16


Klimafrühstück

Am Donnerstag, den 16. Juni besuchte uns  Frau Elsässer von Vivanatura-Kahlgrund im Kindergarten, um für die Großen und Mittleren den Workshop "Klimafrühstück" anzubieten.

Die Kinder lernten die Klimaveränderungen als globales Ereignis kennen.  An dem praktischen Beispiel der Zubereitung eines leckeren Frühstücks erfuhren die Kinder, dass jeder, egal wo, zum Klimawandel beiträgt und von den Folgen betroffen ist. In Kombination von Theorie und Praxis begreifen die Kinder, dass schon der Einkauf von Lebensmitteln weitreichende Auswirkungen auf unser Klima hat: Transportwege, Verpackung, Gütesiegel.

Durch bewussten Einkauf können wir "Ärzte für unsere Erde" werden.

Papierschöpfen